Wissenswertes: Das Salz aus dem Urmeer

Salz existiert seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte und ist seitdem wichtiger Bestandteil der Kultur. So diente es um 10.000 v. Chr. der Konservierung von verderblichen Speisen, avancierte dann mehr und mehr zum Gewürz. Im alten China wurde es sogar zu Münzen verarbeitet- so wertvoll war es.

Das Himalayasalz wird auch das weiße Gold des Himalayas genannt. Es gilt als das weltweit reinste Salz und beinhaltet alle Mineralien, die für den Organismus wichtig sind. Das rosafarbene Salz gehört zur Gruppe der „Steinsalze“ und stammt ursprünglich aus der Nähe des Himalayas. Daher hat es auch seinen Namen: Der Abbau erfolgt in einem Bergwerk der pakistanischen Provinz Punjab. Die Salzmine Khewra ist eine der ältesten und größten Salzminen der Welt. Es wird angenommen, dass das rosa Himalayasalz, das aus dieser Mine gewonnen wurde, vor Millionen von Jahren durch die Verdunstung alter Gewässer entstanden ist.

Durch die Eingeschlossenheit unter der Erde blieb es jahrhundertelang vor Verschmutzung und Verunreinigungen geschützt, was es zu einem der saubersten Salze der Welt macht. Die Lese erfolgt per Hand, wobei das gewonnene Produkt sorgfältig in Baumwollbeuteln transportiert wird. Zum großen Teil besteht das Salz aus Natriumchlorid. Seinen rosafarbenen Schimmer verdankt das Produkt einem hohen Anteil an Eisenoxid, welches von Natur aus Rot ist. Je nach Anteil variiert es also von zartrosa bis hin zu tiefem Rot.

Zusammensetzung und Gesundheitsvorteile

Das Salz weist eine stoffliche Zusammensetzung auf, die der der Körpers ähnelt. Diese bio-energetische Wirkung wird von Heilpraktikern als sehr positiv eingeschätzt, denn es wird vermutet, dass sich das Salz stimulierend auf die Körperenergie auswirkt. Es darüber hinaus auch frei von Umweltschadstoffen und künstlichen Zusätzen.

Viele Konsumenten sind sich nicht im Klaren darüber, dass das herkömmliche Salz aus dem Supermarkt nicht rein ist. Es enthält zugesetzte Chemikalien, teils sogar auch Zucker. Auch Jod ist im Tafelsalz enthalten, welches bei Schilddrüsenerkrankungen unbedingt zu vermeiden ist. Der Körper kann das verarbeitete Salz schwerer verarbeiten und es entstehen Wassereinlagerungen im Gewebe. Weitere gesundheitliche Folgen des Konsums sollen Bluthochdruck bis hin zu Gicht und Nierensteinen sein. Dennoch wäre es falsch, anzunehmen, dass der Körper kein Salz benötigt. In der Tat ist eine gewisse Menge Salz wichtig, um den Stoffwechsel optimal zu unterstützen.

Die im Himalayasalz enthaltenen Stoffe sind kolloidal, also bestehen aus kleinen, mikroskopischen Teilchen. Das bedeutet wiederum, dass sie von den Zellen optimal absorbiert werden können. Zudem sind Magnesium, Kalzium, Kupfer sowie Mangan und Kalium im Himalayasalz nachgewiesen worden. Auch Kobalt und Fluorid kommen im Steinsalz vor. Diese sind unter Anderem wichtig für den Säure-Basen-Haushalt, den Flüssigkeitshaushalt und das Herz-Kreislauf-System. Das natürlich vorkommende Jod im Himalayasalz kann der Stoffwechsel besser verarbeiten.

Das aromatische rosa Steinsalz in der Küche

Sterneköche verwenden sehr gerne exotische Salze für die gehobene Küche. Daher ist auch das Himalayasalz hier seit vielen Jahren nicht mehr weg zu denken.

Für seinen aromatischen Geschmack wird es sehr geschätzt und von Feinschmeckern nicht nur zum Kochen, sondern auch zum Backen verwendet. Die Einsatzgebiete sind vielfältig: Zum Würzen von Fisch und Fleisch, aber auch Suppen und Soßen eignet es sich hervorragend. Auch in Salaten wird es als Geschmacksträger hinzugefügt.

Das Himalayasalz kann wie gewöhnliches Tafelsalz fein gemahlen gekauft werden, ist aber auch in grobkörnigen Varianten zu finden. Einige Menschen benutzen große Blöcke aus dem Himalyasalz als Kochfläche. Diese können im Handel gekauft werden und zum Grillen, Anbraten und Verleihen eines salzigen Geschmacks für Fleisch und andere Lebensmittel verwendet werden.

Anwendungsgebiete von Himalayasalz

Da ihm viele gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben werden, wird es nicht nur in der Küche verwendet. Auch zu Raumlampen werden die Kristalle verarbeitet und sorgen für ein angenehmes Raumklima, das dem in Meeresnähe ähnlich ist. Es stellt die Balance zwischen verschieden gelandenen Ionen (positiv und negativ) wieder her.

Im Bereich der Naturkosmetik wird Himalayasalz für eine reinere Haut eingesetzt. Ähnlich, wie das Tote Meer Salz wird es als Zusatz ins Badewasser gegeben, wobei die Inhaltsstoffe sich positiv auf das Hautbild auswirken. Herkömmliche Badezusätze sind seifig und stören mitunter den PH-Wert der Haut. Dadurch, dass das Himalayasalz eine Sole erzeugt, wird trockene Haut wirksam gepflegt. Die natürliche Schutzschicht wird erhalten und die Haut kann Feuchtigkeit besser aufnehmen. In Dampfbädern und Spas wird das Himalayasalz heute überall auf der Welt verwendet. Die Farbe der Kristalle soll ausgleichend und beruhigend auf die Seele wirken.

Dem Kristallsalz wird gemeinhin eine entschlackende und entgiftende Wirkung zugesprochen. Dafür wird in das 35-37 Grad heiße Wasser circa ein Kilo des Produktes gegeben. Zum Entschlacken sollte 30 Minuten im Badewasser geruht werden. Durch die so genannte Osmose werden Giftstoffe über die Haut aus dem Körper transportiert und so dauerhaft abgebaut.

Als Solewasser zubereitet wird die Lösung auch zur Mundhygiene verwendet. So werden Reizungen des Zahnfleisches oder Mundgeruch effektiv bekämpft. Dazu wird das Salz mit reinem Quellwasser ohne Kohlensäure übergossen. Das Gemisch wird anschließend umgerührt und immer wieder neues Salz hinzugegeben, bis es sich nicht mehr auflöst. So entsteht eine 26 %-ige Sole, die in diesem Verhältnis dauerhaft haltbar ist. Zum Spülen und Gurgeln wird morgens nach dem Aufstehen ein Glas der Sole verwendet.